Die Restaurierung von Kunstobjekten beinhaltet nicht nur Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Erneuerung der materiellen Substanz. Sie macht vielmehr die Wiedererlebbarkeit des Objektes als ästhetisch und künstlerisch ansprechendes Kunstwerk unter Berücksichtigung seines materiellen und ideellen Wertes möglich. Dabei ist der schonende und rücksichtsvolle Umgang mit dem Kunstobjekt von entscheidender Bedeutung.

Die Spezialisierung Bemalte Oberflächen und Ausstattung ermöglicht die Bearbeitung einer Vielzahl von sakralen und profanen gefassten Kunstobjekten wie Skulpturen, Bildwerke, Ausstattungen und Architektur aus Holz sowie Gemälden und Malereien auf verschiedenen Bildträgern (Tafelbilder, Leinwand, Metall u.ä.).

Die restauratorische Betreuung umfasst darüber hinaus die Untersuchung von Objekten, die Erstellung von Restaurierungskonzepten sowie die Dokumentation der erfolgten Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen.

Weitere Service-Leistungen sind

  • die Organisation und Durchführung von Transporten
  • die Betreuung und Wartung von Einzelobjekten und Sammlungen
  • die Beratung zur Lagerung und Pflege von Kunstgut.

 

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Claudia Krottasch, Diplom-Restauratorin (FH) – Bemalte Oberflächen und Ausstattung

1999 – 2003 Studium an der Fachhochschule Erfurt
ab Sommer 2003 freiberufliche Tätigkeit als Restauratorin im Restaurierungsatelier im Schlossmuseum Arnstadt

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Das Neue Palais Arnstadt entstand in der ersten Hälfte des 18. Jh. in unmittelbarer Nachbarschaft zum Renaissanceschloss Neideck (heutige Neideckruine).

Nach der Abdankung der Fürsten im Jahre 1918 wurden die Kunstsammlungen des Schlosses einer Museumsstiftung übereignet und das Schloss später zu Beginn der 30-er Jahre als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zu den bedeutenden Sammlungen des Schlossmuseums zählen heute so wertvolle Kunstschätze wie die Puppensammlung „Mon plaisir„ aus der 1. Hälfte des 18. Jh., die Brüsseler Bildteppiche aus dem 16. Jh., eine umfangreiche Sammlung ostasiatischer und Meißner Porzellane (welche zu einem großen Teil im erhaltenen spätbarocken Porzellankabinett präsentiert werden) sowie Dorotheenthaler Fayancen, eine Sammlung hauptsächlich barocker Gläser sowie Gemälde und Mobiliar aus verschiedenen Epochen.