Unbekannter Kaiser gelangt in Expertenhand

Thomas Bauer (links) und Friedrich Reinhard Wilke von den Stadtwerken Arnstadt informierten sich gestern über den Restaurierungszustand von zwei Gemälden bei Restauratorin Claudia Krottasch (zweite von links) und Museumschefin Antje Vanhoefen im Schlossmuseum Arnstadt.
Foto: Hans-Peter Stadermann

Arnstadt. Im Reich von Claudia Krottasch riecht es nach Ölfarben und Verdünnung. Darüber hinaus benötigt die Restauratorin aber viel Fingerspitzengefühl, um Preziosen aus dem Depot des Schlossmuseums wieder in einen anschaulichen Zustand zu versetzen.

TA: Britt Mandler / 15.06.17

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KELLERKINDER AUS DEM DEPOT INS RAMPENLICHT GEHOLT

Der 1715 gegründeten Dorotheenthaler Fayencemanufaktur sollte die letzte Sonderausstellung des Jahres im Schlossmuseum gewidmet sein. Daraus wurde nichts, denn die allgegenwärtige Finanznot der Stadt machte den Mitarbeitern einen Strich durch die Rechnung. Doch sollten sie wirklich die vier Räume für Sonderausstellungen leer lassen, wo doch so viele Schätze in den Depots schlummern? So entstand die Idee für die Schau „Der stumme Schrei der Kellerkinder“, die am Freitagabend eröffnet wurde und die auf die Restaurierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Verantwortung hinweist.

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Die neue Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt – „Der stumme Schrei der Kellerkinder“ – schauten sich am Sonntag auch die Familien Görs und Gerber aus Berlin bei ihrem Besuch in Thüringen an. Foto: Hans-Peter Stadermann 

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Festsaal soll ab 2014 wieder genutzt werden

 Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) (rechts) informiert Gäste bei der Führung durch das Schlossmuseum auch über das Mobiliar des Festsaals. Foto: Marco Schmidt


Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) (rechts) informiert Gäste bei der Führung durch das Schlossmuseum auch über das Mobiliar des Festsaals. Foto: Marco Schmidt

Arnstadt (Ilmkreis). Führungen und Musik zum Internationalen Museumstag im Schlossmuseum. Besucher sahen zum Teil eine Baustelle.
Vor mehr als 20 Jahren wurde der Festsaal des Schlossmuseums in Arnstadt für Restaurierungsarbeiten geschlossen. Obwohl der Saal immer noch eine Baustelle ist, wurde er am Sonntag zum Internationalen Museumstag für Besucher geöffnet. Experten erklärten, wie die Räumlichkeiten im Laufe der Jahrhunderte aussahen.

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Exponat des Monats: Leuchtertische

Diese zwei barocken Leuchtertische mit Schnitzwerk des Arnstädter Bildhauers Heinrich Christoph Meil, um 1730 entstanden, gehören zu den Exponaten im Schlossmuseum. Sie wurden restauriert. Foto: Claudia Marschner

Diese zwei barocken Leuchtertische mit Schnitzwerk des Arnstädter Bildhauers Heinrich Christoph Meil, um 1730 entstanden, gehören zu den Exponaten im Schlossmuseum. Sie wurden restauriert. Foto: Claudia Marschner

Arnstadt. Vor allem aus der fürstlichen Sammlung und Ausstattung des Palais haben sich Kunstobjekte und Möbel erhalten. Dazu gehören zwei reich verzierte, in Holz geschnitzte barocke Leuchtertische – sogenannte Gueridons -, die stark beschädigt und vom Holzwurm befallen waren. Nach Beendigung der Restaurierung haben sie jetzt ihren Platz im ehemaligen Audienzzimmer als passende Ergänzung des vorhandenen barocken Interieurs gefunden.

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Portrait vom Fürst Günther I. in der Kur

 

Foto: Christoph Vogel

Foto: Christoph Vogel

Im Atelier von Diplom-Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) in Arnstadt befinden sich derzeit acht Herrscher-Portraits der Schwarzburger Linie. Die Gemälde gehören zur ständigen Ausstellung im Arnstädter Schlossmuseum. Claudia Krottasch (ehem. Marschner) restauriert ein Portrait von Fürst Günther von Schwarzburg-Sondershausen (1678-1740). Die Arbeit an allen Gemälden wird mehrere Monate dauern.

TA vom 11.08.2012

 

Hinter verschlossenen Türen (10): Restaurierung alter Gemälde

Claudia Krottasch (ehem. Marschner) mit ihrem Malstock bei der Arbeit am Gemälde, das Auguste Dorothea zeigt. Foto: Hans-Peter Stadermann

Claudia Krottasch (ehem. Marschner) mit ihrem Malstock bei der Arbeit am Gemälde, das Auguste Dorothea zeigt. Foto: Hans-Peter Stadermann

Fürstin Auguste Dorothea von Schwarzburg-Arnstadt (1666 bis 1751) wäre wohl nicht sonderlich amüsiert, wenn sie vom Vorhaben der Arnstädter Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) hören würde. Die ist nämlich gerade dabei, ihr bei der Wiederherstellung eines Gemäldes ein zweites Doppelkinn zu verpassen.

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Sanierung der Arnstädter Oberkirche

Am Beginn einer Restauration steht für Claudia Krottasch (ehem. Marschner) immer die Säuberung der Objekte und die genaue Untersuchung des Materials und der Farbzusammensetzung. Foto: Hans-Peter Staderman

Am Beginn einer Restauration steht für Claudia Krottasch (ehem. Marschner) immer die Säuberung der Objekte und die genaue Untersuchung des Materials und der Farbzusammensetzung. Foto: Hans-Peter Staderman

Fast unscheinbar hinter großen Ölgemälden steht in der Werkstatt von Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) eine kleine Figurengruppe. Johannes der Täufer und der knieende Christus. „Die Figuren gehören zu einer Besonderheit in der Arnstädter Oberkirche, sie sind Teil der Taufe“, sagt Expertin Krottasch (ehem. Marschner).

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Schlossmuseum zeigt flämische Tapisserien

Vorbereitung: Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) glättet Unebenheiten auf einem der Bildteppiche, die auf Rollen aufbewahrt wurden. Foto: Christiane Fischer

Vorbereitung: Restauratorin Claudia Krottasch (ehem. Marschner) glättet Unebenheiten auf einem der Bildteppiche, die auf Rollen aufbewahrt wurden. Foto: Christiane Fischer

Zu den einzigartigen Exponaten des Arnstädter Schlossmuseums gehören elf wertvolle Bildteppiche aus dem 16. Jahrhundert. Nach aufwändiger Restaurierung werden sie jetzt erstmals wieder präsentiert.

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Nach 100 Jahren kehrte „Zwerg Schifco“ zurück

Nach 100 Jahren auf der Leuchtenburg ist "Zwerg Schifco" in das Schlossmuseum Arnstadt zurückgekehrt. Foto: Claudia Krottasch (Marschner)

Nach 100 Jahren auf der Leuchtenburg ist „Zwerg Schifco“ in das Schlossmuseum Arnstadt zurückgekehrt. Foto: Claudia Krottasch (Marschner)

Seit 2013 kann man in der Porzellangalerie des Schlossmuseums Arnstadt das Bildnis „Zwerg Schifco in Lebensgröße“ bewundern. Dieses Bild wurde nach Fertigstellung des Arnstädter Palais vor etwa 280 Jahren für den Vorsaal vor dem Festsaal auf Leinwand gemalt. Es hing dort über dem Kamin, so dass der Blick jedes Gastes auf dieses Gemälde fiel.

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Vom Wachposten zum anerkannten Künstler

Eine Hirschkuh wird von Hunden angefallen, goldbronzierte Jagdgruppe aus Terrakotta von Johann Friedrich Böhler. Foto: Claudia Krottasch (Marschner)

Eine Hirschkuh wird von Hunden angefallen, goldbronzierte Jagdgruppe aus Terrakotta von Johann Friedrich Böhler. Foto: Claudia Krottasch (Marschner)

Am 21. November jährt sich der 300. Geburtstag des bedeutendsten Arnstädter Bildschnitzers der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Johann Friedrich Böhler. Als Sohn eines Müllers und Zimmermanns erblickte er in Arnstadt das Licht der Welt, wuchs aber in der Graupenmühle bei Ichtershausen im damaligen Herzogtum Sachsen-Gotha auf.

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